Kultursommer 2021 Hamburg – Altonale

von Aleksandra Rodycz

8. März 2022

Osdorfer Born & Altona – endlich wieder auftreten!

Der Winter 2020/2021 war Pandemie-bedingt eine kulturelle Wüstenlandschaft. Zumindest was Live-Events anging. Zum Sommer drehte Hamburg auf. Mit den Fördergeldern aus „Neustart Kultur“ wurden etliche Veranstaltungen realisiert. Im Rahmen dessen hatten wir Auftritte am Osdorfer Born, initiiert durch Andreas Schmiedel und bei dem Altonale Kunst Container auf Initiative von Tom Lantzki. 

Da diese Veranstaltungen zumeist tagsüber stattfanden, waren wir gefordert, eine Show zu entwickeln, welche nicht nur aus Feuer-Elementen besteht.  

Gemeinsam mit CLARKS PLANET entwickelten wir ein 35 Minuten langes Stück, welches sowohl auf der Straße als auch im Rahmen eines Festivals wie in der Bornheide beim Zirkus Abrax Kadabrax aufgeführt wurde. Dabei griffen wir auf bestehende Nummern wie z. B. mein Aerial Hoop Solo sowie Chris‘ Multistab-Feuersolo zurück und erarbeiteten neue Nummern.

CLARKS PLANET performte eine neu entwickelte Tuch-Nummer, zu welcher sie die Musik selbst geschrieben und produziert hatte – und im Laufe der Vorstellung sogar selbst live gesungen hat! 

Chris und ich haben vor einigen Jahren schon ein Luftartistik-Duo entwickelt. Dabei haben wir beide einen Sportklettergurt an und sind durch ein Seil miteinander verbunden. Das Seil läuft von Chris hoch zum Hängepunkt, dort um eine große Umlenkrolle und dann wieder runter zu mir. Wir haben ein ähnliches Gewicht, sodass wir nun über die Umlenkrolle aka Flaschenzug mit der Schwerkraft spielen können. So entstand ein Stück, das eine Abhängigkeit von der gegenseitigen Handlung in einem Tanz zwischen Luft und Boden bespielt. CLARKS PLANET performte dazu live ihr eigens geschriebenes und dazu angepasstes Stück „7 Degrees“. 

Wir stellten das frei stehende Luftartistik-Gestell (Rig) in meinem Garten auf und probten direkt daran. Denn es sollte auch an diesem Rig aufgeführt werden. 

Während des Kultursommers war es großartig, die Hamburger Kollegen wiederzusehen und sich die Bühnen zu teilen. Das Wetter war zumeist sehr gut, was für Hamburg keinesfalls selbstverständlich ist. Wir freuen uns schon auf den nächsten Sommer und hoffen, dass einige der Festivals wieder umgesetzt werden. 

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